Die Benutzung der niederträchtigen Teufel

Edward Bonney, der für seine Arbeit, Mörder im Mississippi-Tal der Gerechtigkeit zu überführen, berühmt wurde, machte folgende Bemerkungen in Bezug auf die Mormonen in Nauvoo:

„Während die Mormonen an Zahl rasch zunahmen und täglich ihre Macht und ihren Wohlstand mehrten, litt das umliegende Land ernsthaft unter einer Serie von Raubzügen, die in den Annalen des Verbrechens keine Parallele findet. Unbeschreibliche Rinderherden und Waren aller Art wurden ständig gestohlen und jeder in der Umgebung zitterte davor, dass ihnen, wie ihren Nachbarn, alles geraubt werden könnte ohne eine Hoffnung auf Wiedergutmachung oder Vergeltung.

Die Spuren der Missetäter führten ständig in Richtung Nauvoo und manchmal, wenn auch selten, wurde das Eigentum wieder erobert, aber in keinem Fall konnten die Täter gefasst oder vor Gericht gebracht werden. Im Falle einer Verhaftung in Nauvoo wurden die Angeklagten sofort von den Stadtautoritäten frei gelassen und der Schrei über die ‚Verfolgung der Heiligen’ wurde laut und übertönte kräftig das Flehen der Geschädigten nach Gerechtigkeit, und die Beamten waren gezwungen zurück zu kehren und die Geschichte von der Niederlage zu erzählen. So fanden die Flüchtenden einen sicheren Schutz unter den ausgestreckten Fittichen der Mormonenführer und lachten über die Verfolgung.“ (The Banditti of the Prairies, University of Oklahoma Press, 1963, S. 15-16)

Der Mormonenschreiber John J. Stewart gibt zu, dass einige Mormonen stehlen, aber er behauptet, dass die Führer der Kirche diesen Kurs nicht billigten: “Ende 1841 litt der gute Ruf der Kirche und besonders der Ruf der Führer unter der Dieberei und den Lügen etlicher mormonischer Bekehrter, die wie Sampson Avard in Missouri damit begonnen hatten, sowohl von Mormonen als auch von Nichtmormonen zu stehlen und fälschlich zu behaupten, dass die Kirchenführer ihre Taten verziehen. Joseph, Hyrum und das Kollegium der Zwölf gaben der Reihe nach öffentliche Erklärungen heraus, womit sie die Taten und Lügen dieser Leute anprangerten.“ (Joseph Smith The Mormon Prophet, Seite 155)

Während es wahr ist, dass die Mormonenführer die Beschuldigung des Stehlens zurückwiesen, müssen wir daran denken, dass sie auch genau zu der Zeit die Polygamie leugneten, als sie sie praktizierten! Deshalb können wir ihrem Abstreiten des Stehlens nicht mehr Gewicht beimessen als dem Leugnen der Polygamie, insbesondere in dem Licht der Beweise, die wir präsentiert haben.

Brigham Young, der zweite Präsident der Mormonenkirche, machte folgende Aussagen:

„Und wenn die Heiden einige Tricks sehen wollen, so haben wir ‚Mormonen’, die sie vollführen können. WIR HABEN DIE NIEDERTRÄCHTIGSTEN TEUFEL AUF ERDEN in unserer Mitte und WIR BEABSICHTIGEN, SIE ZU BEHALTEN, DENN WIR HABEN VERWENDUNG FÜR SIE; und wenn der Teufel nicht sehr schlau aussieht, werden wir ihn schließlich aus ihnen treiben, denn sie werden sich reformieren und mit uns in den Himmel gehen.“ (Journal of Discourses, Bd. 6, S. 176)

„…wir haben einige der NIEDERTRÄCHTIGSTEN MÄNNER, die je Gottes Fußschemel geschändet haben, direkt inmitten der Heiligen der Letzten Tage. Erschreckt euch nicht darüber, denn es ist WAHR. Ich habe den Leuten oft gesagt, wenn sie etwas getan haben wollen, GANZ GLEICH WIE NIEDERTRÄCHTIG ES IST, dass sie hier Männer finden können, die es tun können, falls sie auf der Erde gefunden werden müssen.“ (Ebenda, Bd. 15, Seite 226)

„…sagen Sie, dass es hier Leute gibt, die BÖSE sind? Ja, das sagen wir. Könnte ich es mir anders wünschen? NEIN, wenn ich könnte, ich würde sie NICHT anders haben wollen…

Einigen Ältesten scheint im Augenblick ein Bein gestellt worden zu sein, sollten die Bösen an den Mitgliedern dieser Kirche Fehler finden können; aber gesegnet seien eure Seelen, ich würde dieses Volk noch nicht fehlerfrei haben wollen, denn der Tag der Trennung ist noch nicht gekommen. Ich habe oft von diesem Pult aus DIE WELT HERAUSGEFORDERT, SO NIEDERTRÄCHTIGE TEUFEL HERVOR ZU BRINGEN, WIE WIR ES KÖNNEN. WIR KÖNNEN SIE IN JEDER HINSICHT SCHLAGEN. Wir haben die größten und schmeichlerischsten LÜGNER DER WELT unter uns, die listigsten und gewandtesten DIEBE und jede andere Schattierung von Charakteren, die man sich denken kann.

Wir können direkt hier ÄLTESTE in Israel herauspicken, die die Welt im Spiel schlagen können, die mit Karten umgehen, sie zinken und mischen können zusammen mit den schlauesten Schurken auf dem Angesicht des Fußschemels Gottes. Ich kann hier ÄLTESTE hervorbringen, die ihre schlauesten Barbiere rasieren und ihr Geld abknöpfen können. WIR KÖNNEN DIE WELT IN JEDEM SPIEL SCHLAGEN… Wir sind die bestaussehendste und feinste Gruppe von Menschen auf dem Angesicht der Erde und sie mögen jedes Spiel beginnen, das ihnen gefällt, und wir sind dabei und können sie in allem Schlagen, das sie anzufangen gedenken.“ (Journal of Discourses, Bd. 4, Seite 77)


 

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Die berühmtesten Daniten waren Bill Hickman, und John D. Lee, der Anführer des Mountain-Meadows-
Massakers.
Brighams
Zerstörender Engel

Bill Hickman erzählt von den zahlreichen Morden, die er im Auftrag Brigham Youngs beging, bis er schließlich vom Brighamismus genug hatte und auszusteigen versuchte, was dazu führte, dass er nun selbst gehetzt wurde.
Mountain-Meadows-
Massaker

Josiah Gibbs recherchierte Anfang des 20. Jahrhunderts über dieses Ereignis und schrieb dazu neben stehendes Buch.
Das Mountain-Meadows-
Massaker
(Kapitel 33 des Buches "Mormonism - Shadow or Reality?")
Enthalten ist
LETZTES BEKENNTNIS UND LETZTE ERKLÄRUNG JOHN D. LEES

John D. Lee war für die Durchführung des Massakers verantwortlich. Er tat dies wohl im Glauben und Gehorsam gegenüber seinen Kirchenführern, bekam aber später erhebliche Zweifel über die Richtigkeit und offenbarte in seinem Bekenntnis die wahre Geschichte dieses Massakers aus seiner Perspektive.
Besonderer Bericht über das Mountain-Meadows-
Massaker

2 Jahre nach dem Mountain-Meadows-
Massaker recherchiert ein US-Offizier vor Ort und liefert einen Bericht an die Regierung.
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