DIE VERDAMMTE ARKANSAS-KOMPANIE

   Wenig ist bekannt über die Personenzusammensetzung der Kompanie Fanchers. Ohne Zweifel kam der größere Teil aus Arkansas. Es gab viele aus Missouri und einige wenige aus anderen Staaten.

William Eaton, dessen Nichte in Salt Lake City wohnt, war gebürtig aus Indiana. Während der frühen Fünfziger ging er nach Illinois, wo er sich eine Farm sicherte. Früh im Jahre 1857 traf er einige Männer aus Arkansas, die Verwandte in Illinois in Vorbereitung auf den Umzug nach Kalifornien mit der Fancher-Kompanie besuchten. Eaton verkaufte seine Farm, nahm seine Frau und die kleine Tochter nach Indiana mit zurück und schloss sich der Kompanie in Arkansas an. Der letzte Brief, den Frau Eaton von ihrem Ehemann erhielt, erklärte, dass alles in Ordnung wäre, aber später erfuhr sie, dass die Kompanie ausgerottet worden war.

William A. Aden, ein weiteres Opfer, wurde in Tennessee geboren, und war zur Zeit des Massakers ungefähr zwanzig Jahre alt. Ein kürzlicher Brief von seinem Bruder, James S. Aden aus Paris, Grafschaft Henry, Tennessee, erklärt, dass sein Bruder ein Künstler war, und erzählt von einem interessanten Ereignis, das in Paris etliche Jahre vor der Abreise seines Bruders nach Kalifornien geschah, und dies bildet die Grundlage für ein weiteres interessantes Ereignis in Parowan, Utah.

William Laney, ein Mormonenältester aus Utah, missionierte in der Nachbarschaft von Paris. Er sicherte das Amtshaus und fuhr fort, den Mormonismus zu erklären. Eine Anzahl schadenfroher Burschen, unter denen sich William A. Aden befand, schob eine kleine Kanone auf die Rückseite des Amtshauses und während Ältester Laney predigte feuerten die Jungen dieses kleine Stück von einem Geschütz ab. Ältester Laney dachte, dass ein bewaffneter Pöbelhaufen über ihn herfallen wollte. Er beendete abrupt seine Ausführungen, rannte vom Gebäude weg und suchte die Sicherheit in eiliger Flucht. Auf seinem Wahnsinnslauf aus der Stadt heraus traf er auf den Vater des jungen Aden, der ihn mit nach Hause nahm und während des Aufenthalts des Ältesten in der Nachbarschaft für ihn sorgte.

Früh im Jahre 1857 verließ der junge Aden Tennessee, um nach Kalifornien zu gehen. Er skizzierte die Szenerie entlang der Route und bei seiner Ankunft in Utah ging er nach Provo, etwa 47 Meilen südlich von Salt Lake City, wo er einige Landschaften für die Provo Dramatic Association malte. Bei der Ankunft der verdammten Arkansas-Kompanie, schloss er sich ihnen an und ging mit zu den Mountain Meadows.

    Frank E. King und seine Frau reisten mit der Fancher-Kompanie von Pacific Springs, Wyoming, nach Salt Lake City, wo er wegen der Krankheit von Frau King bis zum 4. Dezember zu bleiben gezwungen war, als er sich nach Beaver, 210 Meilen südlich von Salt Lake City, aufmachte, und somit dem Schicksal entkam, das auf die Kompanie im südlichen Utah lauerte.

Der Autor dieser Geschichte vom Massaker liegt bei Herrn Frank E. King in der Schuld für viele interessante Daten in Bezug auf die Kompanie und wegen seiner Erfahrung in Utah um die Zeit des Massakers, und deshalb wird er ihn dem Leser genauer vorstellen.

Bei Herrn Kings Ankunft in Beaver riet der Bischof der Gemeinde ihm, während des Winters zu bleiben, da die Indianer, nach dem Massaker, damals feindlicher als gewöhnlich gegenüber Heiden gesinnt wären. Herr King blieb während des Winters und trotz der Freundlichkeit des Bischofs wurde ihm zweimal von einigen Fanatikern der Befehl gegeben, weiterzuziehen. Am 15. Mai machte sich Herr King wieder zum südlichen Kalifornien auf und erreichte am 17. Cedar City. Aus Herrn Kings Brief zitierend sagt er:

“Ich hatte mein Gespann noch nicht ausgespannt, als John M. Higbee und Elias Morris, zweiter Ratgeber zu Isaac C. Haight, mir befahlen, vor Sonnenaufgang am nächsten Morgen den Ort zu verlassen.“

Herr King betrachtete den Befehl als unheilvoll und kehrte nach  Zentral-Utah zurück. Nachdem er in Manti und anderen Städten wohnte, schloss er sich der ersten Kolonie von Siedlern in Maryvale, Grafschaft Piute, Utah, an, wo er wohnte bis vor etwa fünf Jahren, als er nach Grant’s Pass, Oregon, umzog.

Obwohl die enge Bekanntschaft des Schreibers mit Herrn King über einen Zeitraum von fünfundzwanzig Jahren andauerte, hörte ich ihn niemals das Mountain-Meadows-Massaker erwähnen und wusste nichts über seine Gemeinschaft mit der unglücklichen Kompanie bis sein Sohn Charles, der letzten Winter (1910) in Marysville wohnte, mir erzählte, dass sein Vater in der Kompanie Fanchers reiste. Bald nach der Entdeckung schrieb ich Herrn King und erhielt einige Information, die in dieser Geschichte des Massakers benutzt wird.

Es standen bestimmte Fragen zur Diskussion und meinem ersten Brief fügte ich eine Liste von Fragen bei, die mit den Antworten hiermit aufgelistet werden:

Frage – Können Sie mir freundlicherweise die Namen so vieler Mitglieder der Kompanie geben wie Sie sich erinnern können?

Atnw. – Fancher, Dunlap, Morton, Haydon, Hudson, Aden, Stevenson, Hamilton, eine Familie mit Namen Smith und ein Methodistenpriester.

Frage – Können Sie die Vornamen der beiden Dunlap-Mädchen und ihr Alter angeben?

Antw. – Rachel und Ruth, je sechszehn und achtzehn Jahre alt.

Frage – Wie viele Wagen und Kutschen befanden sich im Trek?

Antw. – Vierzig.

Frage – Wieviele Männer, die in der Lage waren, Waffen zu tragen, und ungefähr wie viele Frauen – verheiratet oder ledig, große Mädchen eingeschlossen?

Antw. - Ungefähr sechzig Männer und fast fünfzig Kinder.

Frage – Wie viele Reiter waren im Treck?

Anw. – Ungefähr Zwölf, so weit ich mich erinnern kann.

 

 

ZUSTÄNDE IM SÜDLICHEN UTAH

Die Siedlungen in den Grafschaften Iron und Washington waren weniger als sechs Jahre alt und 240 bis über 300 Meilen von Salt Lake City entfernt. Postrouten waren noch nicht errichtet worden. Jede Kommunikation mit Salt Lake fand durch besondere Boten oder auf langsamere Weise durch diejenigen statt, die gelegentlich in geschäftlichen Dingen hin- und herreisten. Zu der Zeit, über die wir schreiben, befand sich das Volk der entlegenen südlichen Siedlungen in den Geburtwehen der Mormonen-„Reformation“ und die Nachricht vom Herannahen von Johnstons Armee ließ den Wahnsinn intensiver werden. Sie hatten Lebensmittel für drei Jahre zu Verfügung, aber sie wurden fortwährend gedrängt, es für den erwarteten „großen Kampf“ mit den Vereinigten Staaten aufzusparen.


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DAS PERSONAL DER ANFÜHRENDEN MÖRDER

  Isaac C. Haight wohnte in Cedar City, ungefähr 260 Meilen südwestlich von Salt Lake City und vierzig Meilen nordöstlich der Mountain Meadows. Er war Präsident des „Pfahl Zions“ von Parowan und als solcher der kirchliche Agent Brigham Youngs in der Iron-Grafschaft, dem alle Präsidenten der „Pfähle“ berichteten und dem sie für ihre Handlungen direkt verantwortlich waren. Haight war außerdem Lieutenant Colonel in der Miliz der Iron-Grafschaft und auf ihm muss ewig der größere Teil der Schande für die Anfänge und Einzelheiten des Massakers ruhen.

Ein Bischof der Parowan-Gemeinde des Parowan-„Pfahls Zions“, William Dame, befand sich unter der kirchlichen Weisung von Präsident Haight. Aber als Colonel im militärischen Distrikt, der die Grafschaften Iron und Washington umfasste, stand Dame militärisch über Haight.

John M. Higbee, der in Cedar City wohnte, war der erste Ratgeber zu Isaac C. Haight im Parowan-„Pfahl Zions“ und Major in der Iron-Grafschafts-Miliz.

Die Praktik, kirchliche, zivile und militärische Mächte auf ein und dieselbe Person zu übertragen ist ein Unterscheidungsmerkmal der Kirche von Beginn an um 1830 gewesen. Joseph Smith, der Gründer des Mormonismus, war gleichzeitig der Repräsentant des Mormonengottes auf Erden, Bürgermeister in Nauvoo und Lieutenant General der Nauvoo-Legion. Und direkt vor seinem Tod im Jahre 1844, wurde der Mormonen-„Prophet“ als Präsident der Vereinigten Staaten von den Demokraten unter seiner geistigen Kontrolle nominiert. Und es ist ein unerbittliches Gesetz, dass die kirchliche Macht der Mormonenhierarchen über die der zivilen und militärischen Abteilungen oder Zusätzen der Kirche steht.

Und es gibt keinen Zweifel, dass Dame ein widerstrebender Helfershelfer bei der Abschlachtung der Aussiedler wurde, wegen der Tatsache, dass Haight kirchlich über ihm stand.

Es gibt einen beliebten und weitverbreiteten Eindruck, dass John D. Lee der Anführer und Hauptkriminelle des Massakers war. Dies ist nicht wahr. Er trug kein bestimmtes Amt im Priestertum, sondern war für die Indianer ein Farmer unter dem Superintendenten Brigham Young. Lee war ein Mann mittlerer Größe, kräftig gebaut und besaß mehr als eine Durchschnittsintelligenz. Als ein gemeiner Sklave des Mormonenpriestertums, war er ein bereitwilliges Werkzeug seines „Riegenführers“ bei den Gewalttaten. Lees Vater war ein Mitglied der „Ersten Familien Virginias“ und war nicht wie der Sohn vom mormonischen Aberglauben gefärbt und das Opfer der albernen Lehre des unbedingten Gehorsams zu den selbsternannten Stellvertretern Gottes. Er wollte ohne Zweifel als ehrenhaftes Mitglied der Gesellschaft leben und sterben.

Philip Klingensmith war Bischof der Cedar-Gemeinde und Samuel McMurdy war sein erster Ratgeber.

Es sei denn, es ist in der Diskussion der Einzelheiten der Tragödie notwendig, so wäre es ein Akt der mutwilligen Grausamkeit, die anderen der fünfzig weißen Männer zu nennen, die bei dem Massaker zugegen waren. Die öffentliche Nennung dieser Männer würde keinen Zweck haben und würde dem Kreuz unnötiges Gewicht hinzufügen, das Hunderte ihrer unschuldigen Nachkommen tragen.

Die große Mehrheit der Männer, die an dem fast beispiellosen Verbrechen teilnahmen, waren keine Mörder im Sinne der allgemein anerkannten Definition des Wortes. Sie waren unverantwortliche Opfer des ungeheuren Aberglaubens und fast ohne Protest beschmutzten sie ihre Seelen mit Blut beim Eifer den Willen Gottes auszuführen, wie sie den Befehl, den Mord auszuüben, verstanden. Der Abscheu derjenigen, die jetzt leben, und derjenigen, die die Geschichte der Tragödie bei den Mountain Meadows in zukünftigen Jahren lesen, sollten über diejenigen herfallen, die die Lehre des unbedingten Gehorsams und der Blutsühne lehrten, und über diese heutigen „Propheten, Seher und Offenbarer“, die lehren, dass ein Mormone „in der Gegenwart Gottes lügt“, wenn er es ablehnt, sein zeitliches Dasein den Repräsentanten eines fremdartigen und tyrannischen Priestertums zu unterwerfen.

So waren die Leute und so waren die Umstände, die Captain Fanchers Kompanie von einhundertfünzig Seelen erwartete.

 

DIE ROUTE DER AUSSIEDLER

Es war etwa Mitte August 1857, als die Arkansas-Aussiedler vom Emigration Canyon her auftauchten und auf dem Emigration Square lagerten, wo sich heute das Salt-Lake-Stadt- und Grafschaftshaus befindet.   

Nachdem sich die Aussiedler mit solchen Vorräten eingedeckt hatten, die man in Salt Lake City bekommen konnte, machten sie sich nach Süden auf, wobei sie der gut ausgefahrenen Route folgten, die sich nach Süden und danach nach Südwesten in Richtung Süd-Kalifornien erstreckte.

Herrn Frank E. King gemäß hatten sie wenig Vorräte, als sie Salt Lake verließen. In Nephi, ungefähr 100 Meilen südlich von Salt Lake, machten sie den Versuch, von „Red Bill“ Black Mehl zu kaufen, der die Mühle betrieb, aber er weigerte sich entschieden. Derselbe Versuch wurde in Fillmore unternommen, sechzig Meilen südlich von Nephi, und mit dem gleichen Ergebnis.

In Corn Creek, vierzehn Meilen südwestlich von Fillmore, legten sie ein oder zwei Tage ein, um ihren Arbeitstieren und Kühen, die sie nach Kalifornien mitnehmen wollten, zu gestatten, auf dem damals üppigen Weideland jener Gegend zu grasen. Während ihres Aufenthalts in Corn Creek starb eines der Tiere der Aussiedler. Ein Teil des Kadavers wurde von einigen Pahvan-Indianern gegessen, die heute noch ein Lager in der Nähe des Baches haben. Man berichtete, dass vier der Indianer starben, wahrscheinlich weil sie das erkrankte Fleisch gegessen hatten.

Dieses Ereignis ist von mormonischen- und promormormonischen Geschichtsschreibern als fadenscheinig hingestellt worden, die behaupten, dass die Aussiedler den Kadaver vergifteten, für den ausdrücklichen Zweck, einige Indianer zu töten.

Und dieselben Geschichtsschreiber behaupten auch, dass die Indianer aus Rache den Aussiedlern in die Meadows folgten und sie dort ausrotteten. Diese Geschichtsschreiber behaupten auch, dass die Aussiedler das Wasser einer Quelle mit der Absicht vergifteten, wie behauptet wird, um noch mehr Indianer zu töten. Auf den zweiten Anklagepunkt richten wir zuerst unsere Aufmerksamkeit.

Die am nächsten liegende Quelle befindet sich ein halbe Meile oder mehr nördlich von dort, wo die Aussiedler lagerten, und doppelt so weit von den alten Lagerplätzen der Indianer entfernt. Die Quelle liegt von Natur aus in sumpfigem Boden und ist hoch mit Alkali angereichert, wovon das Wasser eine merkbare Menge enthält. Nicht einmal ein Indianer würde das Wasser aus dieser Quelle trinken, während sich das reine Bergwasser des Corn Creek innerhalb von wenigen Ruten davon befand, wo die Pahvans lagerten. Es würde viele Pfund Gift erfordern, um eine lebensbedrohende Wirkung zu haben, und die Aussiedler hätten ihr Vieh vergiftet, die in der Nähe des Sumpfloches auf dem Land unterhalb grasten.

Die Aussiedler befanden sich sehr wohl innerhalb des Abschnitts von Utah, wo die Indianer sich mit den Mormonen im Krieg befanden und der sich bis zum Ende des Jahres 1866 fortsetzte. Der Pahvan-Stamm war stark und ruhelos. Weniger als vier Jahre vorher ermordeten Moshoquop, der Kriegshäuptling der Pahvans, und ein Teil seiner Bande Lieutenant Gunnison und seinen Forschungstrupp von fast einem Dutzend Männern als Akt der Rache für das Töten des Vaters von Moshoquop durch einen hitzigen Aussiedler.

Die Fancher-Kompanie war keine Anhäufung von Narren oder Geisteskranken. Sie wussten, dass sie sich in der Macht eines Feindes befanden, der sich damals auf einen Krieg mit den Vereinigten Staaten vorbereitete. Ihr Scheitern, Nahrungsmittelvorräte zu bekommen und das trotzige Verhalten der Heiligen hätte Menschen mit normalem Sinn und normaler Vorsicht überzeugt, dass ihre Situation gefährlich war. Und sie wussten, dass eine Menge von Orten, wie der als Baker’s Pass bekannte Engpass, durchquert werden musste, wo ein Dutzend Indianer auf der Lauer liegen und einhundert Männer ermorden könnten, bevor sie das offene Land der Nevada-Wüste erreichen könnten.

Und beim zweiten Prozess John D. Lees im Jahre 1876 entwaffnete Nephi Johnson, ein frommer Mormone und Indianerübersetzer, für immer die lügenden Mormonengeschichtsschreiber, indem er erklärte, dass keine Pahvan-Indianer beim Massaker zugegen waren. Ein Teil von Johnsons Beweis, wie auch der anderer Zeugen, wird im Anhang am Ende dieser Erzählung geliefert.

Die Tatsache ist, dass westliche Indianer, wenn sie Nahrungsmangel haben, das Fleisch erkrankter Tiere essen; und dass die Pahvans wussten, dass die Aussiedler schuldlos in Bezug auf den Tod der vier ihrer Tapferen waren, ist umfangreich durch die Tatsache bewiesen, dass sie die Fremden nicht belästigten.

In Beaver, ungefähr achtundvierzig Meilen von Corn Creek, machten die Aussiedler einen weiteren erfolglosen Versuch, Vorräte zu kaufen.

Bei ihrer Ankunft in Parowan, dreißig Meilen südlich von Beaver, schlugen die Aussiedler außerhalb des „Forts“ oder des Erdwalls, der die Mormonenbehausungen und Gärten umgab, ihr Lager auf. Auf irgendeine Weise gelang es den Aussiedlern, eine kleine Menge Weizen zu kaufen, aber es gab in der Siedlung keine Mühle.

Unter denen, die das Lager der Aussiedler besuchten, befand sich Ältester William Laney, der schon vorher als Missionar in Tennessee erwähnt worden ist. William A. Aden erkannte den Ältesten Laney sofort als den Mann, den er mit anderen Jungen zusammen durch das Abfeuern einer kleinen Kanone auf der Rückseite des Amtshauses in Paris erschreckt hatte. Aden gab sich sofort dem Ältesten zu erkennen, der sich erinnerte, dass Adens Vater ihm Schutz gewährte, als er glaubte, dass sein Leben in Gefahr wäre, und er lud den jungen Tennesseeaner herzlich ein, ihn innerhalb des Forts zu besuchen. Aden nahm die Gastfreundschaft des Ältesten an und besuchte sein Heim, wo Ältester Laney zwei Frauen hatte, die in derselben Hütte wohnten. Aden bemerkte, dass der Älteste ein schönes Fleckchen mit Zwiebeln hatte, die in seinem Vorgarten wuchsen, und er fragte, ob er einige kaufen könnte. Ältester Laney rief seine Frauen und gab ihnen die Anweisung, für Aden die Zwiebeln zu ziehen. Die Zwiebeln wurden dem Sohn von Laneys Wohltäter in Tennessee geschenkt. Wegen dieser unbedeutenden Tat gegenseitiger Freundlichkeit schickte der Bischof von Parowan zwei junge Männer mit Namen Carter zu Laneys Haus. Der Letztere wurde auf den Gehsteig gerufen, wo einer der jungen Rowdys ihn mit einem Knüppel bis zur Bewusstlosigkeit schlug. Laneys Frauen zogen ihn ins Haus und schützen ihn vor weiteren Angriffen durch die Sendboten des Mormonenpriestertums. Laneys Verletzungen machten ihm während des Restes seines Lebens zu schaffen. Das Ereignis zeigt den Fanatismus und Hass, der die Heiligen inspirierte, die schließliche Tat der Ausrottung der Aussiedler zu begehen.

Von Parowan aus macht die Straße eine scharfe Wende nach Südwesten und bleibt so achtzig Meilen weit bis Cedar City, wo die Emigranten einen weiteren unwirksamen Versuch unternahmen, Lebensmittel zu kaufen. Aber Joseph Walker, der die Mühlen betrieb, mahlte den Weizen, der in Parowan erworben worden war. Bischof Klingensmith sandte einen Ältesten zu Walker und befahl ihm, den Weizen nicht zu mahlen. Der kräftige und derbe alte Engländer sagte dem Agenten des Bischofs: „Sage dem Bischof, dass ich sechs erwachsene Söhne habe, und wir werden unser Leben zum Preis des Todes anderer verkaufen, bevor ich seinem Befehl gehorche.“ Während vieler Wochen nach dem Ereignis hetzten die Sendboten des Bischofs Walker und eines Abends, während er im beschmutzten Raum der Mühle arbeitete, rettete er sein Leben, indem er die Kerze auspustete und auf diese Weise die Pläne der Mörder durchkreuzte, die beim Fenster des Raumes lauerten. Und obwohl Joseph Walker wusste, auf wessen Befehle und durch wen das Mountain-Meadows-Massaker verübt wurde, lebte und starb er als Mormone. Einmal durch und durch bekehrt, dass Joseph Smith ein Prophet Gottes war, berührt eine so kleine Sache wie das Massaker bei den Meadows nicht einmal den Glauben des Durchschnittsmormonen.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Aussiedler es versäumten, sich wegen „Genehmigungen“ für das Passieren durch das Territorium der Vereinigten Staaten an Salt Lake City zu wenden. Sie waren amerikanische Bürger, Pioniere aus Arkansas und Missouri und sie waren nicht gewöhnt, um Genehmigungen für das Reisen auf öffentlichen Landstraßen zu bitten. Wenn Verteidiger der Mormonen-„Propheten“ die Theorie akzeptieren, dass Brigham Youngs „Bekanntmachung“, die das Kriegsrecht verkündete, zu der Zeit, als sich die Aussiedler auf der Route zu den Meadows befanden, nicht in Kraft war, und dass „Genehmigungen“ nicht notwendig waren, verwerfen sie die einzige mögliche Entschuldigung oder Rechtfertigung für das Massaker – nämlich dass es unter all den Umständen eine militärische Notwendigkeit gab, und sie müssen wahrlich eingestehen, dass es ein religiöser Mord war, und „an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“.

Cedar City war die letzte Stadt auf ihrer Route nach Kalifornien und der letzte Ort, wo Brigham Youngs Anordnung in Bezug auf Genehmigungen ohne ein Massaker hätte durchgesetzt werden können. Und „Bruder“ Isaac C. Haight war der letzte Mann auf der Route, der vom Mormonenpropheten “bevollmächtigt” war, Genehmigungen auszugeben. Und es gibt keinen Zweifel, dass Haight darauf bestand, dass die Befehle seines religiösen Meisters in Salt Lake City buchstabengetreu auszuführen wären und dass sich die Aussiedler über die Beleidigung ärgerten.

Ob wahr oder falsch, unglücklicherweise konnten die Aussiedler nicht zurückgewiesen werden, die Mormonen von Cedar City sind beharrlich in ihren Vorwürfen gewesen, dass das Benehmen der Aussiedler grob, trotzig und lärmend war. Es wird behauptet, dass sie ihre Revolver in die Luft abfeuerten, „wie Piraten schwörten“ und sich den Stadtautoritäten widersetzten, die sie einsperren wollten. Es wird ebenfalls behauptet, dass einige der Aussiedler aus Missouri damit prahlten, dabei geholfen zu haben, die Mormonen aus diesem Staat zu vertreiben, und dabei geholfen zu haben, den „alten Joe Smith“ im Carthage-Gefängnis in Illinois zu töten. Es wird ebenfalls behauptet, dass die Aussiedler schwörten, dass sie sich mit Gewalt Vorräte von den kleinen Dörfchen und Viehfarmen verschaffen würden, an denen sie erwarteten, auf ihrem Weg hinunter zum Santa Clara River vorbeizukommen.


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Franchers Kompanie wandte sich nach Westen, um der alten Aussiedlerroute nach Kalifornien zu folgen, und lagerte an der Südwestecke des Feldes der Cedar-Genossenschaft. Gemäß mormonischen Aussagen nahmen die Aussiedler dort ihre letzte Plünderung vor, obwohl sie Pinto passierten, sechs Meilen nordöstlich von den Meadows. Dem Gerücht nach benutzten sie einige Einzäunungen als Brennmaterial und öffneten somit das Cedar-Feld für den unbefugten Zugang von Rindern und Pferden.

Die Aussiedler befanden sich damals ungefähr dreißig Meilen nordöstlich von den Meadows. Wir werden ihnen vorausgehen und den Leser mit der Topographie der Gegend vertraut machen.     

 

DIE MOUNTAIN MEADOWS (Bergwiesen)

Die Mountain Meadows liegen ungefähr fünfundzwanzig Meilen südöstlich von Modena, einer Verteilerstation der Salt-Lake-, Los-Angeles & San-Pedro-Bahnlinie im südwestlichen Teil der Iron-Grafschaft.

Einige Meilen nördlich der Washington-Grafschafts-Grenze erhebt sich das Land ziemlich rasch zu dem „Rand des Großen-Salt-Lake-Beckens“. Am „Rand“ beginnend und sanft etwa zwei Meilen nach Südwesten abfallend befindet sich ein enges Tal oder eine Senke, ähnlich vielen anderen, die in den höheren Lagen der Rocky Mountains auftreten. Eine niedrige wellenförmig verlaufende Bank, die von spärlich wachsenden Scheuerzedern und Pinyon-Kiefern belagert ist, bildet die östliche Grenze der Senke, während niedrige Hügel und Kämme gegen Westen eine Meile weit oder so dahinrollen, wo sie am östlichen Fuß der Biberdamm-Bergkette dahinschwinden.


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Die Gegend befindet sich ungefähr 6000 Fuß über dem Meeresspiegel und vor fünfzig Jahren war der schmale Streifen an Grundfläche mit üppigem, hohem Hochlandgras bedeckt. Mit Ausnahme der Gruppen von Scheuereichen und verstreuten Zedern auf den Hügelseiten, gibt es nichts, das die Eintönigkeit der kahlen Hügel und Kämme unterbricht. Einige Quellen entspringen schwach den Hügelflanken und am Grundland und liefern das ganze Wasser innerhalb einiger Meilen. Zum niedrigeren Ende der Senke hin entsprang eine kleine Quelle aus dem Rasen innerhalb etwa dreißig Yards zum Südosten hin, von wo aus die Aussiedler zum letzten Mal ins Lager gingen. Gegen Westen und innerhalb zwanzig Ruten von der Quelle erhebt sich das Südende des niedrigen Kammes aus der Ebene und erstreckt sich eine viertel Meile oder so nach Norden. Der Gipfel des Kammes ist mit Basaltblöcken übersät und bildet einen natürlichen Wall. Der Fuß der östlichen Hügelflanke ist nicht mehr als dreißig Ruten von der Quelle entfernt und wird von Gruppen aus Eichengestrüpp belagert.

Ungefähr dreißig Ruten nordöstlich des alten Lagerplatzes befindet sich ein vergleichsweise hoher Hügel von kleinen Dimensionen, von dessen Fuß sich eine niedrige Anhöhe oder eine Bodenerhebung südlich zur Bank ausdehnt. Zum Süden und Osten der Anhöhe, einige Ruten von ihrem Gipfel befindet sich eine Senke, die mit einem dichten Bewuchs von Bergsalbei bedeckt ist. Quer über die Senke, etwa dreißig Ruten nach Süden wird der Fuß der Bank von einer etwa zwölf Fuß tiefen Schlucht begrenzt – jetzt tiefer als zur Zeit des Massakers. Die Südseite der Schlucht wird auffallend von zwei großen Gruppen von Scheuereichen gekennzeichnet und jenseits der Hügelflanke von Salbei, Scheuereichen und verstreuten Zedern belagert. Die östliche Eichengruppe war die Szene des schrecklichsten Ereignisses der ganzen Abschlachterei.

Obwohl das Klima in den großen Höhen der Meadows irgendwie kühl war, waren die Tage ziemlich warm und die Aussiedler wussten, dass eine Reise von drei oder vier Tagen sie hinunter auf eine Höhe von 1500 Fuß und hinaus in den Blasen bildenden Sand und in die kiesbedeckten Ebenen und Plateaus des südlichen Nevada bringen würde, wo in einigen Gegenden die Wasserstellen fünfzig Meilen auseinander liegen und das Futter für die Tiere knapp ist. Zweifellos brachten diese Überlegungen sie dazu, ihr Vieh für die harte Reise, die sie erwartete, ausruhen zu lassen. Und wären die Bedingungen anders gewesen, hätten sie durch die Verzögerung wirklich Zeit für die Erholung gehabt.

   

DIE VERSCHWÖRUNG

Um den 7. September oder am Sabbat, der auf die Abreise der Aussiedler aus Cedar folgte, wurde eine Versammlung des Priestertums in dem kombinierten Schul- und Versammlungshaus auf dem öffentlichen Platz abgehalten.

Dort war im grausamen, priestergeplagten Gehirn des Isaac C. Haight ein Komplott ausgeheckt worden, die Aussiedler auszurotten. Sein Plan war es, die Indianer innerhalb eines Radius von sechzig Meilen zusammenzuziehen und sie auf die Fremden loszulassen, und er wollte diese Frage den Brüdern in der Versammlung vorlegen. Ihm wurde schon die begeisterte Unterstützung von Bischof Klingensmith zugesichert.

Das Thema der Ausrottung der Aussiedler wurde dem Priestertum (fast jeder Mann in der Mormonenkirche trägt das Priestertum) präsentiert und wurde in beträchtlicher Länge diskutiert. Einige wenige Älteste waren dagegen, während andere wärmstens die Maßnahme billigten, die so im Einklang mit den Lehren der „Propheten“ und mit dem „Geist der Reformation“ stand. Die Argumente erhitzten sich und verursachten große Aufregung.

Während die Aufregung am Höhepunkt angekommen war, betrat eine befehlshabende Figur das Gebäude. Der Mann war Laban Morrill, der über die geistige und zeitliche Wohlfahrt der Heiligen in Johnson’s Fort präsidierte, eine kleine Ansiedlung, etwa sechs Meilen nördlich von Cedar. Laban Morrill hätte überall unter seinen Mitmenschen Aufsehen erregt. Sein schöner Hut, kräftig, und doch freundliche Gesichtszüge und eine würdevolle Haltung zeichnete ihn alles in allem als überlegenen Mann aus. Nachdem er Platz genommen hatte, wandte sich Herr Morrill an einen Ältesten und fragte ihn nach dem Grund der Aufregung.

Nachdem er einige Minuten den Reden für und gegen die Maßnahme zugehört hatte, erhob sich Laban Morrill und zeigte gelassen die Unklugheit und Unmenschlichkeit der vorgeschlagenen Tat auf. Präsident Haight und Bischof Klingensmith stritten für die Durchführung des unrühmlichen Verbrechens. Sie drängten darauf, dass der Prophet des Herrn gesagt hatte: „Wenn irgendwelche üblen Schurken hier herkommen, schneidet ihnen die Kehle durch.“ Es war kein Rat, es war ein Gebot. Und die Aussiedler fallen sicherlich unter die Bedeutung des Begriffs „üble Schurken“. Haben sie nicht damit geprahlt, geholfen zu haben, „das auserwählte Volk des Herrn“ aus Missouri zu vertreiben? Und haben sie nicht ebenso damit geprahlt, beim Mord am größten Propheten des Herrn, Joseph Smith, mitgeholfen zu haben? Und haben sie nicht auch damit gedroht, eine Armee in Kalifornien aufzustellen und dabei zu helfen, die Mormonen auszurotten?

So lauteten die Argumente, die von Haight, Klingensmith und anderen benutzt wurden, um die Leidenschaften der Ältesten zu entfachen und „den Geist der Reformation am Leben zu halten“, wie Präsident Young geraten hatte. Aber die meisterliche Anwesenheit von Laban Morrill stand offensichtlich für einen Augenblick zwischen den Aussiedlern auf den Meadows und der Vernichtung. Die Diskussion war lang und stürmisch, aber Morrill erzwang schließlich einen scheinbaren Kompromiss. Er beschrieb den unauslöschlichen Schmutz, den solch eine Untat über die Kirche bringen würde und auf die Nachkommen derjenigen, die an diesem Verbrechen teilnahmen. Als letztes und zwingenderes Argument sagte er den Ältesten, dass Präsident Young in dieser Sache nicht konsultiert worden wäre. Man stimmte zu, dass die Aktion verschoben werden sollte, bis man eine Antwort auf eine Botschaft erhalten könnte, die am nächsten Tag an Präsident Young ausgesandt werden würde. Mit dieser Abmachung gingen die Ältesten auseinander und Laban Morrill kehrte mit dem „Gefühl“ heim, wie er es ausdrückte, „dass alles wohl ist“.

Es war fast dunkel an einem Abend etwa drei oder vier Tage vor der gerade beschriebenen Priestertumsversammlung, als Präsident Isaac C. Haight auf den öffentlichen Platz in Cedar City hinausging. Offensichtlich erwartete er jemanden. Er musste nur wenige Minuten warten.

Ein Mann von mittlerer Größe, kräftig gebaut und mit einem kantigen, glatten Gesicht kam angeritten und stieg ab. Nach den üblichen Begrüßungen und einem Kompliment an den Neuankömmling für seine Pünktlichkeit in der Einhaltung der Vorladungen, erzählte Haight Lee, dass er mit ihm eine wichtige Angelegenheit zu diskutieren hätte und er schlug vor, dass sie einige Decken mitnehmen und die Nacht in der unbenutzten Eisenfabrik (später als Schnapsbrennerei benutzt) verbringen sollten, wo sie ungestört sein würden.

Während der Nacht wurde der Komplott, die Aussiedler zu ermorden, vollkommen ausdiskutiert und Einzelheiten wurden so weit wie möglich festgelegt. Nephi Johnson, ein Jugendlicher mit neunzehn Jahren und ein ausgezeichneter Indianerdolmetscher, wurde ausgewählt um die Rothäute in der Nachbarschaft „aufzuhetzen“ und sie zu den Meadows hinunter zu schicken. Johnson sollte den Indianern darlegen, dass die „Mericats“–Heiden sich mit den Mormonen und den Indianern im Krieg befänden und dass die Aussiedler mit zugegebener Absicht nach Kalifornien gingen, um mit einer Armee zurückzukehren, um die Mormonen und die Indianer auszurotten. Carl Shirts, Lees Schwiegersohn, wurde zu derselben Mission unter den Indianern in der Nähe von St. George bestimmt und Oscar Hamblin sollte die Santa-Clara-Indianer zu den Meadows führen.

Denen, die mit dem inneren Funktionieren der hierarchischen Tyrannei, die Mormonenkirche genannt wird, nicht vertraut sind, mag es unglaublich erscheinen, dass Nephi Johnson und die anderen zustimmten, Werkzeuge in einem solch teuflischen, grausamen und unaussprechlich verräterischen Werk zu werden, aber die Tatsachen, die erzählt werden müssen, werden den letzten Zweifel vertreiben. Folglich bezeugte Nephi Johnson, dass er persönliche Gewalt fürchtete, wenn er es ablehnte, und dass er von Beispielen gewusst hatte, wobei Männer wegen der Verweigerung dessen „verletzt“ worden waren, was ihnen zu tun gesagt wurde. Durch einen raffinierten Kniff vermied Johnson im letzten Moment, persönlich an dem ganzen Morden teilzunehmen.

Am Nachmittag, der auf die Priestertumsversammlung folgte, begann James H. Haslam mit seinem denkwürdigen Ritt nach Salt Lake City und trug die Botschaft mit der Anfrage über die Beseitigung der Aussiedler. Die Geschichte über diesen Ritt, über die frischen Pferdegespanne und über die Verzögerung wegen der Gleichgültigkeit des Bischofs Fillmore und über andere Ereignisse wären Interessant, aber sie verlangen in Bezug auf die Kürze ihre Weglassungen.

Fortsetzung

Die berühmtesten Daniten waren Bill Hickman, und John D. Lee, der Anführer des Mountain-Meadows-
Massakers.
Brighams
Zerstörender Engel

Bill Hickman erzählt von den zahlreichen Morden, die er im Auftrag Brigham Youngs beging, bis er schließlich vom Brighamismus genug hatte und auszusteigen versuchte, was dazu führte, dass er nun selbst gehetzt wurde.
Mountain-Meadows-
Massaker

Josiah Gibbs recherchierte Anfang des 20. Jahrhunderts über dieses Ereignis und schrieb dazu neben stehendes Buch.
Das Mountain-Meadows-
Massaker
(Kapitel 33 des Buches "Mormonism - Shadow or Reality?")
Enthalten ist
LETZTES BEKENNTNIS UND LETZTE ERKLÄRUNG JOHN D. LEES

John D. Lee war für die Durchführung des Massakers verantwortlich. Er tat dies wohl im Glauben und Gehorsam gegenüber seinen Kirchenführern, bekam aber später erhebliche Zweifel über die Richtigkeit und offenbarte in seinem Bekenntnis die wahre Geschichte dieses Massakers aus seiner Perspektive.
Besonderer Bericht über das Mountain-Meadows-
Massaker

2 Jahre nach dem Mountain-Meadows-
Massaker recherchiert ein US-Offizier vor Ort und liefert einen Bericht an die Regierung.
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